Wenn es Herbst wird: Sicher auf den Straßen unterwegs

Herbstlaub fällt von den Bäumen, die Tage werden kürzer und es regnet häufiger. Für Autofahrer sorgt der Herbst auf den Straßen, nicht nur bei uns in Bayern und im nahen Österreich, für viele Gefahren.

Am gefährlichsten sind die Straßen in den frühen Morgenstunden und am Abend: Die niedrige Position der Sonne oder Nebelschleier können die Sicht beeinträchtigen und die eigene Sichtbarkeit reduzieren. In dichtem Nebel, wenn die Sicht weniger als 50 Meter beträgt, dürfen Fahrer mit einer Geschwindigkeit von höchstens 50 km/h fahren. Bei dieser Sichtweite und darunter muss in Deutschland auch die Nebelschlussluchte eingeschaltet werden. Bei schlechterer Sicht kann es bedeuten, noch deutlich langsamer zu fahren. Es ist besser, sich auf den rechten Rand der Fahrbahn zu konzentrieren, und zusätzlich einen größeren Abstand zum Vordermann zu halten, um rechtzeitig bremsen zu können.

Sicherer bei Nässe auf der Fahrbahn 

Bei Regen, egal, ob stark oder schwach, ist es sinnvoll, langsamer zu fahren, denn sobald Wasser auf der Straße ist, beginnt die Wahrscheinlichkeit von Aquaplaning. Diese Gefahr, dass sich ein dünner Wasserfilm zwischen Straße und Reifen bildet und beim Fahren für kurzzeitige Manövrierunfähigkeit des Fahrzeugs sorgt, kann auch bei geringer Geschwindigkeit auftreten.

Eine weitere Gefahr lauert für Autofahrer im Herbst auf Landstraßen, wenn Laub, zusammen mit Ästen und Zweigen für rutschige und holprige Fahrbahnen sorgen. Hier und da kann schon im Oktober bei Frühnebel und Bodenfrost zu vereisten Abschnitten auf den Straßen kommen. Diese Kälte verändert mit der Zeit auch die Reifen des Autos: Sommerreifen werden härter und verlieren einen Teil ihrer Hafteigenschaften.

Warum auf Winterreifen wechseln?

Ein rechtzeitiger Wechsel auf Winterreifen erhöht die Sicherheit. Winterreifen haben ein griffigeres Profil, besonders bei Nässe. Durch die besondere Zusammensetzung, man spricht auch von „Gummimischung“, der Reifens bleiben sie auch bei niedrigen Temperaturen elastisch und behalten so länger eine bessere Bodenhaftung.

Hier kommen unsere einfachen Tipps, um Winterreifen zu erkennen:

  • Sucht zuerst auf die wohl gröbste Einstufung für Pkw-Winterreifen: das „M+S“, „M&S“ oder „M.S.“ Symbol auf der Seite des Reifens, mit denen sie – in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – gekennzeichnet sind. Das Symbol haben neben reinen Winterreifen auch Ganzjahresreifen.
  • Achtet als zusätzlichen Hinweis auf das Schneeflocken-Symbol, das, falls vorhanden, ebenfalls  seitlich am Reifen zu finden ist. Es bedeutet, dass der Reifenhersteller mit dem betreffenden Winterreifen zusätzlich einen freiwilligen  Test zur Wintertauglichkeit durchgeführt hat.
  • Schaut Euch die Reifen auf der Profilseite an: Wenn es viele kleine Einschnitte, die sogenannten Lamellen, gibt, deutet dies ebenfalls auf einen zumindest einigermaßen aktuellen Reifen hin. Sie sollten über die gesamte Breite des Reifens verteilt sein und vorwiegend zickzackförmig verlaufen, damit sie sicheren Griff („Grip“) bei Schnee und Eis haben.
  • Prüft nach, ob der Reifen mindestens 4 Millimeter Profiltiefe hat. Nur dann sind die Lamellen, die für Haftung und Griff des Reifens sorgen, noch wirksam genug. Gesetzlich ist zwar nur ein 1, 6 Millimeter tiefes Reifenprofil vorgeschrieben, doch dies reicht im Prinzip nicht aus, um mit solchen Reifen bei winterlichen Straßenverhältnissen sicher zu fahren.
  • Behaltet den Durchblick bei Reifentest-Veröffentlichungen: Selten ist ein Reifen besonders gut für alle Situationen, also trockene oder nasse Fahrbahn, Eis oder Schnee. Ihr kennt die üblicherweise vorherrschenden Verhältnisse in Eurer Region am besten. Wir empfehlen, auf jeden Fall auf gute Bewertungen bei Schnee und Nässe zu achten.

Fragt bei unklaren Details zu Winterreifen auf jeden Euren Reifenhändler oder Monteure in Eurer Reifenwerkstatt.
Wir, die Experten, helfen Euch gern weiter und beantworten Fragen!

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Ein echter Präsident zu Besuch bei Reifen Jäger!

Yokohama Reifen LogoDiese Woche bekamen wir erfreulichen Besuch aus dem fernen Japan Düsseldorf: Fumihiro Nishi, als Leiter des Deutschland-Geschäfts seines Zeichens Präsident von Yokohama, einem unserer beliebten Reifenhersteller, kam zu einer kurzen Visite bei uns in Rosenheim vorbei.

Zusammen mit den Verantwortlichen für den Reifenverkauf in Süddeutschland bzw. Bayern nahm Nishi-san im Zuge seines Besuchs auch unsere Reifenwerkstatt in Augenschein. Dabei zeigte sich, dass die Aufnahme der Qualitätsreifen in unser Sortiment nicht von ungefähr kommt: Gesprächsthemen waren unter anderem die Freude über hohe Kundenzufriedenheit durch hervorragende Sommerreifen und Winterreifen, die gemeinsame Passion für Rallye und Motorsport und nicht zuletzt die steigende Nachfrage nach spritsparenden Reifen aus nachhaltiger und umweltgerechter Produktion.

Yokohama setzt übrigens auf die eigens entwickelte Konzeption der BluEarth Reifen, die in Deutschland mit dem Ökoglobe (3. Platz in der Kategorie „neue Werkstoffe im Fahrzeugbau“ausgezeichnet wurde, durch das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen (CAR – Center Automotive Research)  in Zusammenarbeit mit dem ACV Automobil-Club Verkehr und DEVK Versicherungen.
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10 Gründe, jetzt auf neue Sommerreifen zu wechseln

Sichere SommereifenNachdem heute in Oberbayern der sonnigste und wärmste Tag des Jahres war, möchten wir allen, die in Rosenheim und in der Region Chiemgau noch mit dem Reifenwechsel zögern, gute Gründe für den Reifenwechsel und alle zugehörigen Serviceleistungen liefern. Hier und da kann es zwar noch etwas Schneefall geben (vielleicht für Orte, die über 1.000 m hoch liegen), doch Straßen und Luft sind inzwischen so frühlingshaft erwärmt, dass ein Umstieg auf Sommerreifen lohnt. Dabei macht die viel zitierte Faustregel „Von Oktober bis Ostern“ beim Einsatz von Winterreifen überhaupt keinen Sinn. Neben den schwankenden meteorologischen Aspekten haben moderne Sommerreifen genug Sicherheitsreserven, um auch bei einsetzenden Schauer, egal ob Regen oder Graupel, das Fahrzeug im Handling gut steuerbar zu machen und den Bremsweg auf nasser Fahrbahn so kurz wie möglich zu halten, eine ausreichende Reaktion des Fahrers vorausgesetzt.

Ihr wisst bestimmt eine Menge über den rechtzeitigen Reifenwechsel und auch der eine oder andere hiesiege Reifenhändler hat ein paar Ratschläge auf Lager.
Um Euch zu helfen, jetzt die passende Entscheidung zu treffen, sind hier

10 Tipps für die Entscheidung zum Wechsel auf gute und sparsame Sommerreifen

  • Die Tagestemperaturen überschreiten jetzt im Schnitt schon 5 Grad Celsius.
  • Es gab seit mindestens einer Woche keinen Nachtfrost mehr. Am frühen Morgen ist kein Reif, der sich nachts gebildet hat, mehr auf den Straßen vorhanden.
  • Es werden für die nächsten Tage und Wochen keine andauernden Frostperioden mehr vorhergesagt.
  • Die Straßen in der vorwiegend befahrenen Region bei uns in Oberbayern sind inzwischen schnee- und eisfrei. Seitdem sind Winterreifen, wie auch generell in Deutschland, daher nicht mehr vorgeschrieben.
  • Sehr gute Sommerreifen haben auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt  ein vergleichsweise ausreichendes Bremsverhalten. Bei früheren Reifentests würden teilweise kürzere Bremswege als bei Winterreifen gemessen. Dennoch empfehlen wir generell auf Sommerreifen zu wechseln, weil sie auf der vorherrschenden trockenen Fahrbahn besser greifen und bei Nässe bei zu handeln sind.
  • Sommerreifen müssen grundsätzlich ausgewuchtet werden. Selbst nach einem Auswuchten der Reifen vor der Sommersaison im letzten Jahr bzw. beim letzten Reifenwechsel von Winterreifen auf die momentan noch eingelagerten Sommerreifen haben sich die Fahreigenschaften der Reifen infolge der gefahrenen Strecke verändert: Sie sind unterschiedlich abgefahren und die Gewichtung ist anders. Das kann dazu beitragen, dass die beim Fahren sogenannte „Schläge“ bemerkbar werden, die sich sogar auf die Lenkung auswirken. Wie gewohnt, erledigen wir diesen technischen Service für jeden Reifen auf Wunsch fachgerecht vor dem Reifenwechsel mithilfe unserer Spezialgeräte.
  • Oft bilden sich durch die Straßenverhältnisse feine Risse im Reifen oder an den Felgen entstehen kleine Beulen oder scharfe Kanten, die in den Reifen hineinragen und diesen schnell verschleißen lassen oder direkt beschädigen können. Diese ungewollten Veränderungen wirken sichtbar oder unsichtbar auf die momentan aufgezogenen Reifen ein.
  • Als besonderen Service prüfen Eure eingelagerten Reifen und Felgen vor jedem Wechsel mit kritischem Blick. Diese Sichtprüfung kann dafür sorgen, dass unliebsame Überraschungen zumindest seltener auftreten. – Fragt bitte auch andere Kunden nach Ihren Erfahrungen mit unserem Reifenservice!
  • In dieser Saison sind innovative, spritsparende und dank geringem Rollwiderstand leise Sommerreifen verfügbar. Dieser Trend setzt sich bereits seit dem letzten Jahr fort, doch inzwischen sind die Modelle nochmals in einigen Punkten wesentlich verbessert worden. Die Reifenhersteller haben unter anderem die Technologie des Reifen-Aufbaus überarbeitet, das  Reifen-Gewicht nochmals teilweise erheblich verringert und setzen neuartige Nano-Gummimischungen ein, die bereits erfolgreich getestet wurden. Auch der Rollwiderstand, der auch für die Geräuschentwicklung im Fahrzeug verantwortlich ist, konnte bei einigen Fabrikaten soweit gesenkt werden, dass diese beinahe 20 Prozent leichter laufen!
  • Sommerreifen sollten bei 3 Millimetern Restprofil nicht mehr aufgezogen und ausgetauscht werden. Gesetzlich ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Leicht erkennbar ist dies an den sogenannten Abnutzungsindikatoren am Reifen: Wenn die farblich deutlich gekennzeichneten Abschnitte in den Rillen sichtbar werden, wird es höchste Zeit, darüber nachzudenken, auf sichere, neue Reifen zu wechseln. Gegenüber Neureifen verlieren die alten Reifen bei einem Wasserfilm auf der Straße, das zu gefährlichem Aquaplaning führen kann, rund 80 Prozent an Sicherheit. Mit anderen Worten: Das Auto kann in 4 von 5 solchen Situationen ungewollt in Schleudern geraten. Wir möchten, dass Ihr sicher ankommt!
  • Ihr habt spezielle Felgen aus Stahl oder Alu für den Gebrauch im Winter? Dann wird es Zeit, den Rädern eine Schonzeit zu gewähren. Zudem sehen geschmackvolle Alufelgen für die Sommerreifen, glänzend oder matt, einfach besser aus, wenn sie in den Sonnenstrahlen des Frühlings funkeln. Wir empfehlen Euch übrigens, die Reifen nicht immer von ein und demselben Felgensatz abzuziehen und die Sommerreifen auf die gleichen Felgen wieder aufzuziehen. Diese Investition, bei der wir Euch gern beraten, schont nicht nur Euren Geldbeutel, sondern sorgt auch für die Möglichkeit, im Winter robustere und wesentlich geeignetere Felgen einzusetzen.

Doch aufgepasst: Alle Autofahrer, die noch eine eine Reise ins benachbarte Österreich vorhaben, besonders in die höheren Lagen der Alpen, so etwa zum Skifahren, sollten bis zum 15. April noch nicht auf ihre Winterbereifung verzichten. Den gesetzlichen Regelungen entsprechend darf erst danach auf Sommerreifen gewechselt werden. Wer bis dahin auf verschneiten Straßen mit Sommerreifen erwischt wird, muss mit einem entsprechenden Bußgeld rechnen.
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