Warum Winterreifen auswuchten?

Reifen Auswuchten 2 B 700pxDie herbstliche, regnerische Jahreszeit setzt langsam ein. Daher steht für Autofahrer jetzt der Wechsel auf Winterreifen an. Hierbei spielt es nicht nur eine Rolle, dass sichere Reifen mit ausreichender Profiltiefe montiert, sondern diese auch ausgewuchtet werden.

Auf Felge montierte Reifen laufen nicht immer gleichmäßig rund – man spricht dabei von sogenannten „Unwuchten“. Diese können produktionsbedingt sein, aber auch durch ungünstiges Überfahren von Bordsteinkanten oder Kanten auf der Fahrbahndecke, zum Beispiel in Baustellen oder schlecht befestigten Wegen, entstehen.

Damit ein Reifen also nicht „eiert“ und gleichmäßig auf der Straße läuft, müssen diese kleinen Schwerpunkte ausgeglichen werden. Diese präzise Auswuchten mittels einer „Wuchtmaschine“ verlängert so die Lebensdauer der Reifen und sorgt diesbezüglich für höchstmögliche Sicherheit. Aufgrund von Ungleichgewichten am Rad-Reifen-System durch unterschiedliche Massenverteilung muss ein montierter Reifen ausgewuchtet werden, um einen optimalen Rundlauf zu gewährleisten. Dazu bringt der Reifenmonteur kleine Gewichte an der Felge an.

Nicht immer lassen sich Unwuchten beim Fahren gleich feststellen. Doch selbst leichte, unmerkliche Ungleichheiten sorgen für geringeren Kontakt der Reifen zur Fahrbahn. Dies sorgt für ungleichmäßiger Reifenabrieb und es entstehen ein unregelmäßiges Profil in den Reifen. Dieser unregelmäßigen Lauf wirkt sich sowohl auf die Reifen, sondern auch auf das gesamte Fahrwerk aus: beispielsweise verschleißen Radlager, Aufhängung und Stoßdämpfer stärker als durch normale Beanspruchung bei ausgewuchteten Reifen und sogar die Achsen können Schaden nehmen.

Was bei langsamer Fahrt durch verhältnismäßig gute Laufruhe zunächst nicht zu bemerken ist,  kann dann bei hoher Geschwindigkeit dafür sorgen, dass das Lenkrad anfängt, unruhig zu zittern. Im Geschwindigkeitsbereich von etwa 70 bis 80 km/h bis 120/130 km/h machen nicht ausgewuchtete Räder in der Regel zudem brummende Geräusche. Im Extremfall kommt es bedingt durch Flattern der Reifen plötzlich zu unkontrollierten Lenkbewegungen oder das Auto bricht entgegen der Fahrtrichtung aus. Bei regennasser Fahrbahn oder auf Schnee und Eis bedeutet kann dies nicht nur für alle Mitfahrer, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährlich werden.

Unser Service: Wir wuchten alle Reifen, ob Sommer- oder Winterreifen, vor der Montage fachgerecht für Eure Sicherheit aus – es sei denn, Ihr wünscht ausdrücklich kein Auswuchten, was auf eigene Gefahr geschieht!
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10 Gründe, jetzt auf neue Sommerreifen zu wechseln

Sichere SommereifenNachdem heute in Oberbayern der sonnigste und wärmste Tag des Jahres war, möchten wir allen, die in Rosenheim und in der Region Chiemgau noch mit dem Reifenwechsel zögern, gute Gründe für den Reifenwechsel und alle zugehörigen Serviceleistungen liefern. Hier und da kann es zwar noch etwas Schneefall geben (vielleicht für Orte, die über 1.000 m hoch liegen), doch Straßen und Luft sind inzwischen so frühlingshaft erwärmt, dass ein Umstieg auf Sommerreifen lohnt. Dabei macht die viel zitierte Faustregel „Von Oktober bis Ostern“ beim Einsatz von Winterreifen überhaupt keinen Sinn. Neben den schwankenden meteorologischen Aspekten haben moderne Sommerreifen genug Sicherheitsreserven, um auch bei einsetzenden Schauer, egal ob Regen oder Graupel, das Fahrzeug im Handling gut steuerbar zu machen und den Bremsweg auf nasser Fahrbahn so kurz wie möglich zu halten, eine ausreichende Reaktion des Fahrers vorausgesetzt.

Ihr wisst bestimmt eine Menge über den rechtzeitigen Reifenwechsel und auch der eine oder andere hiesiege Reifenhändler hat ein paar Ratschläge auf Lager.
Um Euch zu helfen, jetzt die passende Entscheidung zu treffen, sind hier

10 Tipps für die Entscheidung zum Wechsel auf gute und sparsame Sommerreifen

  • Die Tagestemperaturen überschreiten jetzt im Schnitt schon 5 Grad Celsius.
  • Es gab seit mindestens einer Woche keinen Nachtfrost mehr. Am frühen Morgen ist kein Reif, der sich nachts gebildet hat, mehr auf den Straßen vorhanden.
  • Es werden für die nächsten Tage und Wochen keine andauernden Frostperioden mehr vorhergesagt.
  • Die Straßen in der vorwiegend befahrenen Region bei uns in Oberbayern sind inzwischen schnee- und eisfrei. Seitdem sind Winterreifen, wie auch generell in Deutschland, daher nicht mehr vorgeschrieben.
  • Sehr gute Sommerreifen haben auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt  ein vergleichsweise ausreichendes Bremsverhalten. Bei früheren Reifentests würden teilweise kürzere Bremswege als bei Winterreifen gemessen. Dennoch empfehlen wir generell auf Sommerreifen zu wechseln, weil sie auf der vorherrschenden trockenen Fahrbahn besser greifen und bei Nässe bei zu handeln sind.
  • Sommerreifen müssen grundsätzlich ausgewuchtet werden. Selbst nach einem Auswuchten der Reifen vor der Sommersaison im letzten Jahr bzw. beim letzten Reifenwechsel von Winterreifen auf die momentan noch eingelagerten Sommerreifen haben sich die Fahreigenschaften der Reifen infolge der gefahrenen Strecke verändert: Sie sind unterschiedlich abgefahren und die Gewichtung ist anders. Das kann dazu beitragen, dass die beim Fahren sogenannte „Schläge“ bemerkbar werden, die sich sogar auf die Lenkung auswirken. Wie gewohnt, erledigen wir diesen technischen Service für jeden Reifen auf Wunsch fachgerecht vor dem Reifenwechsel mithilfe unserer Spezialgeräte.
  • Oft bilden sich durch die Straßenverhältnisse feine Risse im Reifen oder an den Felgen entstehen kleine Beulen oder scharfe Kanten, die in den Reifen hineinragen und diesen schnell verschleißen lassen oder direkt beschädigen können. Diese ungewollten Veränderungen wirken sichtbar oder unsichtbar auf die momentan aufgezogenen Reifen ein.
  • Als besonderen Service prüfen Eure eingelagerten Reifen und Felgen vor jedem Wechsel mit kritischem Blick. Diese Sichtprüfung kann dafür sorgen, dass unliebsame Überraschungen zumindest seltener auftreten. – Fragt bitte auch andere Kunden nach Ihren Erfahrungen mit unserem Reifenservice!
  • In dieser Saison sind innovative, spritsparende und dank geringem Rollwiderstand leise Sommerreifen verfügbar. Dieser Trend setzt sich bereits seit dem letzten Jahr fort, doch inzwischen sind die Modelle nochmals in einigen Punkten wesentlich verbessert worden. Die Reifenhersteller haben unter anderem die Technologie des Reifen-Aufbaus überarbeitet, das  Reifen-Gewicht nochmals teilweise erheblich verringert und setzen neuartige Nano-Gummimischungen ein, die bereits erfolgreich getestet wurden. Auch der Rollwiderstand, der auch für die Geräuschentwicklung im Fahrzeug verantwortlich ist, konnte bei einigen Fabrikaten soweit gesenkt werden, dass diese beinahe 20 Prozent leichter laufen!
  • Sommerreifen sollten bei 3 Millimetern Restprofil nicht mehr aufgezogen und ausgetauscht werden. Gesetzlich ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Leicht erkennbar ist dies an den sogenannten Abnutzungsindikatoren am Reifen: Wenn die farblich deutlich gekennzeichneten Abschnitte in den Rillen sichtbar werden, wird es höchste Zeit, darüber nachzudenken, auf sichere, neue Reifen zu wechseln. Gegenüber Neureifen verlieren die alten Reifen bei einem Wasserfilm auf der Straße, das zu gefährlichem Aquaplaning führen kann, rund 80 Prozent an Sicherheit. Mit anderen Worten: Das Auto kann in 4 von 5 solchen Situationen ungewollt in Schleudern geraten. Wir möchten, dass Ihr sicher ankommt!
  • Ihr habt spezielle Felgen aus Stahl oder Alu für den Gebrauch im Winter? Dann wird es Zeit, den Rädern eine Schonzeit zu gewähren. Zudem sehen geschmackvolle Alufelgen für die Sommerreifen, glänzend oder matt, einfach besser aus, wenn sie in den Sonnenstrahlen des Frühlings funkeln. Wir empfehlen Euch übrigens, die Reifen nicht immer von ein und demselben Felgensatz abzuziehen und die Sommerreifen auf die gleichen Felgen wieder aufzuziehen. Diese Investition, bei der wir Euch gern beraten, schont nicht nur Euren Geldbeutel, sondern sorgt auch für die Möglichkeit, im Winter robustere und wesentlich geeignetere Felgen einzusetzen.

Doch aufgepasst: Alle Autofahrer, die noch eine eine Reise ins benachbarte Österreich vorhaben, besonders in die höheren Lagen der Alpen, so etwa zum Skifahren, sollten bis zum 15. April noch nicht auf ihre Winterbereifung verzichten. Den gesetzlichen Regelungen entsprechend darf erst danach auf Sommerreifen gewechselt werden. Wer bis dahin auf verschneiten Straßen mit Sommerreifen erwischt wird, muss mit einem entsprechenden Bußgeld rechnen.
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Was der ADAC beim Winterreifen-Kauf empfiehlt und welchen Rat wir geben

WinterreifenDie Zeitungen in Rosenheim sind in diesen Tagen beinahe täglich belegt von Anzeigen der Reifenfachbetriebe, Reifenhändler und Reifenketten sowie Autohäusern. Alle bieten Sonderangebote für neue Winterreifen und Komplettreifen auf Alufelgen oder Stahlfelgen in allen Größen. Doch neben der kompetenten Beratung für die Auswahl eines passenden Reifenfabrikats für Euer Auto sind die wesentlichen Leistungen, die einen Unterschied machen, die eigentliche Reifenmontage sowie qualifizierter Service wie das genaue Auswuchten der Räder, ein bequemes Einlagern der Sommerreifen und eine umweltgerechte Altreifen-Entsorgung beim Kauf von Neureifen.

Im Zusammenhang mit dem Kauf von Winterreifen gibt’s von uns diese

Empfehlung

Kauft nicht die billigsten Reifen, nehmt gute Reifen, auch neben den Testsiegern, die für Euer Auto das richtige Handling und sicheres Bremsen bieten.

Daneben rät der weise ADAC aus dem nahen München übrigens Kunden zur Anwendung dieser Faustregeln:

  • Warten Sie mit dem Räderwechsel nicht bis zum ersten Schneefall – abgesehen von langen Wartezeiten schwinden die Chancen, Betriebe preisbewusst aussuchen zu können…
  • Reifen-Neukauf: Erkundigen Sie sich nicht nur, wo Sie den für Ihr Auto passenden Reifen am preiswertesten bekommen, lassen Sie sich auch den kompletten Service-Preis […] nennen
  • Rädertausch: Erkundigen Sie sich anlässlich der telefonischen Terminvereinbarung auch nach dem Preis der Dienstleistung…

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